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Kein Einspruch bei der Südgürtel-Vergabe

Dir Dr. Lackner, DI Hinrichs, Landesbaudirektor DI Tropper, LR Dr. Kurzmann, Ing. Unger, Ing. Lederhaas (v.l.). © steiermark.at/Reischl
Dir Dr. Lackner, DI Hinrichs, Landesbaudirektor DI Tropper, LR Dr. Kurzmann, Ing. Unger, Ing. Lederhaas (v.l.).Dir Dr. Lackner, DI Hinrichs, Landesbaudirektor DI Tropper, LR Dr. Kurzmann, Ing. Unger, Ing. Lederhaas (v.l.).
© steiermark.at/Reischl
 

Rund 2.000 Seiten und 350 Pläne - das waren die Eckdaten der Ausschreibungsunterlagen für den Grazer Südgürtel, das größte Bauvorhaben im steirischen Landesstraßennetz. Und nun ist die Entscheidung hinsichtlich der Vergabe der Bauleistung gefallen. „Insgesamt wurden für das europaweit ausgeschriebene Projekt sechs Angebote eingereicht. Nach umfangreichen Prüfungen der Angebote erhielt schlussendlich die ARGE Teerag-Asdag / Granit / Porr den Zuschlag. Dass es bei einem derartigen Großbauvorhaben keinen Einspruch gab, spricht für die Qualität der Ausschreibungsunterlagen", freut sich Verkehrslandesrat Dr. Gerhard Kurzmann.
Mindestens ebenso erfreulich ist, dass die reinen Baukosten von etwa 70 Millionen Euro inkl. USt. als wesentlichster Kostenanteil des vierstreifigen Ausbaus der B67a zwischen der Puntigamerbrücke und dem Liebenauer Gürtel inklusive der 1.442 Meter langen Unterflurtrasse den Annahmen des Regierungsbeschlusses vom Juli entsprechen. Zuzüglich der Kosten für Projektierung und Bauleitung, Betriebs- und Sicherheitstechnik, der bereits abgeschlossenen Baufeldfreimachung und Kanalumlegung sowie der notwendigen Reserven für Unvorhergesehenes und Preisgleitung werden die bewilligten Gesamtbaukosten von 120 Millionen Euro eingehalten. Landesbaudirektor und Abteilungsleiter der A16 (Verkehr und Landeshochbau) DI Andreas Tropper: „Damit haben wir in Bezug auf den Regierungsbeschluss vom Juli quasi eine Punktlandung hingelegt."
Neben den Bauarbeiten wurde gleichzeitig auch die Finanzierung des Bauvorhabens bis 2029 mitausgeschrieben. Diese sind deutlich niedriger als im bereits erwähnten Regierungsbeschluss. „Aufgrund der ungewissen, langfristen Entwicklung des Sechs-Monat-Euribors, der die Grundlage zur Berechnung der endgültigen Finanzierungskosten der Bauleistung und der Betriebs- und Sicherheitstechnik darstellt, halten wir jedoch an der ursprünglichen Annahme von rund 22,5 Millionen Euro fest", so Projektauftraggeber Ing. Stefan Unger (A16).
Nach der planmäßigen Baufeldfreimachung, die allein rund eineinhalb Jahre beanspruchte, und der nun erfolgten Vergabe ist also ein weiterer Schritt Richtung Südgürtel-Umsetzung getan. Bis zum geplanten Spatenstich im April 2014 wartet ein arbeitsreicher Winter. Projektleiter DI Reinhard Hinrichs (A16): „Die Arbeitsvorbereitungen beziehungsweise das Einrichten der Baustelle ist äußerst umfangreich. Neben dem Bau von kurzen Umleitungsstrecken müssen zum Beispiel 80 Tiefbrunnen zur Absenkung des Grundwasserspiegels oder eine Betonmisch- und Aufbereitungsanlage errichtet werden. Freilich werden wir wie bereits während der gesamten Baufeldfreimachung Betroffene und Öffentlichkeit rechtzeitig informieren."
Naturgemäß erfreut zeigt sich auch die bauausführende ARGE. Dir DI Walter Lackner (Niederlassungsleiter Steiermark Teerag-Asdag Aktiengesellschaft): „Für unsere Unternehmung ist dies ein sehr wichtiger und vor allem technisch anspruchsvoller Auftrag. Wir sichern mit diesem Auftrag zusätzlich 90 Arbeitsplätze in den nächsten drei Jahren."
Ing. Günther Lederhaas (Geschäftsführer Bauunternehmung Granit Gesellschaft m.b.H): „Ich freue mich, dass nun dieser wichtige Lückenschluss im Grazer Straßennetz nach jahrzehntelangen Überlegungen erfolgt. Als Grazer Bauunternehmung Granit macht es uns stolz, zum Erfolg dieses herausfordernden Projektes beitragen zu dürfen."
Läuft alles nach Plan, so sollte das für Graz so wichtige Bauvorhaben im Frühjahr 2017 dem Verkehr freigegeben werde können.

 

16. Dezember 2013

 
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